Onguma Bush Camp - Gemütliche Lodge am Osteingang des Etosha National Parks

Das Onguma Bush Camp liegt vor dem Van Lindequist Gate am östlichen Ausgangs des Etosha Nationalparks. Die direkte Lage zum Etosha Nationalpark, nur ein paar Minuten vom Gate entfernt, ist natürlich ein riesiger Vorteil.

 

Nach vielen Stunden Pirschfahrt durch den Etosha NP kommen wir in dieser kleinen Oase an, zur Begrüßung werden kühle Tücher gereicht. Es ist grün, Palmen säumen die Wege, viele Büsche blühten, Vögel bevölkern die höheren Pflanzen. Am kleinen stark gechlorten Pool lässt es sich auf den bequemen Liegen gut aushalten.

 

Die Anlage ist gepflegt und die Zimmer waren absolut sauber,

mit Moskitonetz ausgestattet, sehr geräumig und schön im Out of Africa Style eingerichtet! Die strohgedeckten Rundhütten sind  sehr gut ausgestattet, mit Klimaanlage, Duschbad und WC. 

 

Onguma Bush Camp stimmungsvoller Sunset

Die Anlage ist rund um einen kleinen See gebaut an dem im Laufe des Tages einige Wildtiere zum Trinken und Baden kommen.

 

Das Restaurant bietet ein wunderbares Frühstücksbuffet, einen kleinen Lunch und ein sehr feines, hervorragendes Abendessen, serviert von freundlichen und hilfsbereiten Kellnern.

 

Das Restaurant und die Sundowner Area sind direkt auf einem höher gelegenen Deck über dem Wasserloch gebaut und man kann bei entspannter Atmosphäre einen schönen Sunset genießen.

 

Die Lodge bietet auch Game Drives an. Wir haben davon abgesehen, weil wir lieber selbst im Etoscha Nationalpark auf Pirschfahrt gehen wollten.

 

Highlight am Onguma Wasserloch - Cheetah zum Frühstück

Gegen 7.00 Uhr mache ich mich fertig fürs Frühstück, als es plötzlich laut und heftig gegen die Tür klopft. T. der ausnahmsweise mal vor mir draußen ist, ruft aufgeregt nach mir „ Komm ganz schnell!“.

 

Ich schnappe mir sofort meine Kamera und renne so schnell ich kann raus zum Wasserloch. Auch einige andere Gäste sind schon wach, die Angestellten flüstern und zücken sogar hektisch ihre Handykameras. Da entdecke ich endlich den Grund für die ganze Aufregung. Eine zierliche Gepardin schleicht sich vorsichtig im warmen Morgenlicht ans nahe Wasserloch heran.

 

Wir halten den Atem an, als sie sich schließlich zum Trinken niederlässt. Was für ein sensationelles Bild bietet sich uns. Die prüfenden Augen der Gepardin schimmern gold-orange im Sonnenlicht und das prächtige Tier spiegelt sich im Wasser wider. Nachdem ihr Durst gelöscht ist, verschwindet sie wieder lautlos im dichten Gestrüpp.

 

Wir können unser Glück nicht fassen, klatschen uns ab und kriegen das breite Grinsen für heute nicht mehr aus dem Gesicht. Die Gäste, die nun erst aufgewacht sind und zum Frühstück schlendern, blicken ziemlich neidisch auf unsere tolle Fotoausbeute.

 

Tja, Pech gehabt !

 

Der frühe Vogel fängt nun mal den Wurm … ähm … den Geparden !

 

 

Den weiteren Vormittag verbringen wir rund um die Fisher Pan, bekommen bei  Tsumcor nur noch die Massen an Hinterlassenschaften einer großen Elefantenherde zu sehen, steuern nochmal kleiner Wasserlöcher bei Okavi und Koinacha an. Mit Chudop und Klein Namutoni schließen wir dann unsere Runde und verbringen den Mittag wieder in Onguma am erfrischenden Pool.

 

Luxuriöses Onguma  "The Fort"

Einen kurzen Abstecher möchte ich noch zur nahe gelegenen Nachbarunterkunft „The Fort“ machen. Die hochgelobte Lodge ist wirklich wunderschön gestaltet, doch uns ist es fast ein wenig zu viel Luxus.

 

Man kann sogar mit dem Stuhl im Pool sitzen, die Füße ins kühle Nass baumeln lassen und auf das weiter entfernte Wasserloch schauen. Angesichts der großen Dürre zur Zeit ein sehr befremdlicher Anblick.

 

Nach einer kleinen Besichtigungsrunde kehren wir zufrieden zu unserem Standort des Onguma Bush Camps zurück.

 

Cheetah auf der Flucht vor den nervenden Perlhühnern 

Nach dem tollen Erlebnis des letzten Morgens, stellen wir uns den Wecker heute bereits auf 6.30 Uhr. Wir wollen auf keinen Fall das Highlight des Tages verpassen.

 

Wir können unser Glück nicht fassen, als tatsächlich wieder unsere hübsche Gepardin von gestern diesmal eine halbe Stunde früher auftaucht. Ich schleiche mich zum Zaun am Wasserloch und bin unfassbar nahe an dem schönen Raubtier dran.

 

Heute bleibt sie aber nicht so lange zum Trinken. Eine Horde aufgeregt gackernder Perlhühner rückt an und verjagt tatsächlich die sichtlich genervte Gepardin.